Montag, Dezember 18, 2017

MINIPHÄNOMENTA

minimieren

Ausprobieren, erleben, verstehen

 „MINIPHÄNOMENTA in Bayern“ an der Grundschule Haibach

Was passiert, wenn eine Kerze keinen Sauerstoff bekommt? Und wie gut leitet Metall Wärmeenergie? Diese und viele weitere Phänomene wurden in der Zeit vom 21.11.16 bis zum 2.12.16 in  der Grundschule Haibach erforscht. Zwischen ihren Mathe- und Deutschstunden tüftelten die Grundschüler an den 52 Experimentierstationen des Projekts „MINIPHÄNOMENTA“, die überall im Schulhaus aufgebaut sind. Bei diesem Angebot ging es in erster Linie um den Spaß im Umgang mit Technik und Naturwissenschaft. Die Kinder sollten selbstständig erkunden, wie naturwissenschaftliche und technische Phänomene funktionieren, Hypothesen entwickeln, kreative Lösungen suchen, Zusammenhänge verstehen – und das alles ganz selbstständig. Diese Erfahrungen bilden eine gute Basis für ein andauerndes Technikinteresse. Seit 2007 bietet das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. für maximal 12 Schulen pro Jahr in ganz Bayern die MINIPHÄNOMENTA an.

Am „Tag der Öffentlichkeit“, dem 1.12.2016, konnten sich interessierte Schülereltern, Vertreter der Gemeinde und weitere geladene Gäste die 52 Experimentierstationen anschauen und von den Kindern erklären lassen.. Projektleiterin Eva Hinterhuber vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) und Thomas Weber von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern (bayme vbm) erläuterten den Gästen im Rahmen der offiziellen Begrüßungsfeier die Ziele und das Konzept des Projektes. Um ein Bildungsprojekt wie die „MINI-PHÄNOMENTA“ Schulen in dieser Qualität kostenlos anbieten zu können, braucht es finanzielle und ideelle Unterstützung – und die kommt von bayme vbm, dem Hauptsponsor der „MINI-PHÄNOMENTA“.

Die „MINIPHÄNOMENTA“ ist bereits an die nächste Schule weitergezogen. Was zurückbleibt, ist der Wunsch nach Nachhaltigkeit. Vielleicht gelingt es, mit der Unterstützung der Gemeinde und den  Schülereltern einige Stationen nachzubauen und so Teile der „MINIPHÄNOMENTA“ den beiden Schulhäusern in Haibach und Grünmorsbach auf Dauer zur Verfügung zu stellen und so langfristig die Freude der Kinder am Experimentieren zu erhalten.

Es war uns ein Vergnügen, die MINIPHÄNOMENTA bei uns an der Grundschule zu Gast gehabt zu haben und wir danken unseren Helfern, ganz besonders dem Elternbeirat, für die Unterstützung am Tag der Öffentlichkeit.

 

B. Urmetzer-Drutzel und das Kollegium der Grundschule Haibach


  
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