Montag, Dezember 18, 2017

Berufspraxis an der Mittelschule Haibach

minimieren

ein Baustein zur Berufsorientierung in der siebten Klasse

Die Schüler der Klassen 7a und 7bG konnten vom 21.11. bis 25.11.2016 an unserer Schule unterschiedliche Berufe folgender Firmen selbsttätig erleben:

·         Wolfgang Baumann (Betonbauer)

·         Johannes Purmann (Karosseriebau)

·         Michael Albert (Maler)

·         Volker Philipp (Schreiner)

·         Elektro Maidhof (Elektriker)

·         Gemeinde Haibach mit zwei Ausbildern.

Es war eine Freude zu erleben, wie die angefragten Betriebe sofort und begeistert die Idee aufnahmen, ihre Berufe in der Schule zu vertreten.

Das große persönliche Engagement, mit dem sie uns eine ganze Woche lang begleiteten, fanden alle toll. Durch die Herzlichkeit und Offenheit im Umgang fühlten sich alle Schülerinnen und Schüler zur Mitarbeit angespornt. Das große Fachwissen, mit dem alle Fragen beantwortet werden konnten, nötigte allen Respekt ab und machte neugierig auf die Berufe. Dass alle Ausbilder sich gut vorbereitet hatten, wurde sofort klar, als es am Beginn zuerst einmal ans Ausladen und Verteilen der vorbereiteten Materialien ging.

In Kleingruppen zu je fünf Schülerinnen und Schülern erprobten die Jugendlichen in jeweils zwei Berufen zwei und einen halben Tage lang verschiedene Tätigkeiten.

Als Fliesenleger durften sie verschiedene Fliesen lochen, schneiden und auf verschiedenen Untergründen zu Formen kleben. Sie lernten dazu die Werkzeuge kennen und erlebten die Unterschiede der verschiedenen Steinzeuge und Brände. Unter der Anleitung von Herrn Wolfgang Baumann konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

 

Als Maler hatte jede und jeder mehrere Platten vor sich liegen. Unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Klaus Baumann erprobten sich die Schülerinnen und Schüler in den Techniken Verputzen, Tapezieren und Streichen.

 

Die Betonbauer hatten das Ziel, achteckige Pflanztröge zu gießen. Dazu erstellten sie mit Herrn Albert und Herrn Staab eine Schalung, nagelten an allen Kanten Dreikantleisten an, bogen und flochten Armierungseisen. Danach rührten sie Beton an, gossen ihn in die Form, rüttelten alle Luft heraus und zogen schließlich die Oberfläche ab. Beim Ausschalen konnten sie dann ihr Werk bewundern.

 

Die Schreinergruppen konstruierten und bauten einen mobilen Trocknungswagen für den Kunstunterricht. Zusammen mit Herrn Philipp konnten die Jugendlichen ihre Planungen in die Tat umsetzen und nach Ablängen, Einzeichnen, Bohren, Schleifen und Verschrauben ein wirklich gelungenes Produkt herstellen.

Mit Herrn Fleckenstein von Elektro Maidhof versuchten sich die Elektriker an dem Aufbau verschiedener Schaltungen. Nach den Vorüberlegungen ging es an das Verlegen der Kabel, Setzen von Abzweigdosen, Schaltern und Lampen. Unter der geduldigen Führung war das Verklemmen der Drähte dann auch zu meistern.

 

Bei Lackiererei und Karosseriebau Purmann durften die Gruppen einen Teil der Werkstätten nutzen und lernten das Anreißen, Schneiden und Biegen von Blechen. Es wurden Bohrungen gesetzt, Bleche mit Blindnieten verbunden und so entstanden kleine Modellautos. Herr Purmann führte auch das Auswechseln von Frontscheiben vor und alle durften sich beim Schweißen und Löten ausprobieren.

 

Wir, die beteiligten Lehrer und die Klasse, möchten uns ausdrücklich und sehr herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken und hoffen auf eine Neuauflage im nächsten Schuljahr. Es begeistert uns sehr, mit welchem Enthusiasmus uns die Haibacher Betriebe und die Gemeinde bei unserem Ziel der Berufsorientierung unterstützen.

 

  
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