Freitag, November 22, 2019

Theateraufführung zum Thema "Cybermobbing"

minimieren

„War doch nur Spaß!“ Wie oft ist dieser Satz zu hören.

Wenn diese Äußerung aber noch mit dem Begriff „Fake“ kombiniert wird, dann kann der Verlauf von Handlungen eine bedenkliche Wendung nehmen.

Am Freitag, den 17.05.2019, waren zwei junge Schauspieler – Svenja Otto und Michael Sumper – von der Agentur Ensemble Radiks aus Berlin bei uns zu Besuch.

In der Aufführung „Fake oder War doch nur Spaß“ stellten die beiden Akteure sehr anschaulich dar, welche Folgen das Verbreiten von Lügen und Beleidigungen, also Mobbing, in diesem Fall für ein junges Mädchen, haben kann.

Im Mittelpunkt steht Lea, die bei einer Casting-Agentur angenommen wird. Ihre Freundin Nadine wird neidisch und beginnt, Lea auszugrenzen und Unwahrheiten zu verbreiten. Immer mehr Freunde distanzieren sich von Lea. Nicht nur in der Schule, sondern jetzt vor allem in den Netzportalen wie Facebook oder WhatsApp werden Beleidigungen, peinliche Videos und Drohungen aufgezeigt. Lea hält den Druck nicht mehr aus und will sich umbringen. Sie überlebt, muss sich in ärztliche Behandlung begeben. Die Polizei ermittelt gegen die Jugendlichen.

Die Aufführung war gelungen. Zwischen den einzelnen Spielszenen erzählten und beleuchteten die Schauspieler das Handeln der Personen, sodass die Schüler dem Verlauf gut folgen konnten. Der Inhalt des Stückes sprach die Schülerinnen und Schüler an, sie wurden mit Themen konfrontiert, die vielen nicht unbekannt sind. Die Entwicklung und Tragweite von Mobbing bzw. Cyber-Mobbing wurde eindrucksvoll dargestellt und warf viele Fragen auf.

Vielen Dank!

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