Montag, Dezember 18, 2017

Was tue ich, damit…

.... mein Kind die Pausen sinnvoll nutzen kann?
Die Kinder haben in der Regel am Vormittag zwei Pausen, die im Freien stattfinden. Das „Austoben“ an der frischen Luft ist als Gegengewicht zum Unterricht für die Gesundheit Ihres Kindes sehr wichtig. Bitte achten Sie auf angemessene Kleidung:
• bequeme Kleidung und Schuhe, mit denen man rennen und toben kann
• Kleidung, die auch „schmutzig“ werden darf: z.B. bei Stürzen im Pausenhof
• Kleidung, die der Jahreszeit angemessen ist
Genauso wichtig wie die Bewegung ist die richtige Ernährung. Geben Sie Ihrem Kind ein vitaminreiches Pausenfrühstück und Getränke mit.

... mein Kind sicher zur Schule kommt?
Bitte fahren Sie zur Sicherheit aller Schüler nicht direkt vor das Schulhaus. Parken Sie an einer Stelle, an der Ihre Kinder sicher aussteigen können und die letzten Meter zur Schule laufen können. Trainieren Sie den Schulweg mit Ihrem Kind und lassen es später am besten in Gruppen zur Schule gehen. An der Ampel über die viel befahrene B8 in Grünmorsbach helfen Elternlotsen den Kindern beim Überqueren der Fahrbahn. Eltern, die sich bereit erklären, diesen Dienst verantwortungsbewusst zu übernehmen, sind gern willkommen. Im 4. Schuljahr findet die Fahrradausbildung an der Jugendverkehrsschule der Polizei statt. Bitte schicken Sie Ihr Kind erst nach bestandener Fahrradprüfung mit dem Fahrrad zur Schule.

... beim Sport Unfälle vermieden werden?
Für den Sportunterricht benötigen die Kinder geeignete Sportkleidung und feste Hallenturnschuhe. Uhren und Schmuck müssen vor dem Unterricht abgenommen werden, auch Ohrringe. Falls ein Abnehmen nicht möglich ist, müssen Ohrringe mit Heftpflaster abgeklebt werden. Mädchen mit langen Haaren benutzen einen Haargummi, um Verletzungen zu vermeiden.

... mein Kind sich in der Schule wohlfühlen kann?
Oft sind Eltern überrascht oder enttäuscht, dass ihr Kind so wenig oder gar nichts erzählt, wenn es aus der Schule kommt. Fragen Sie das Kind im Laufe des Nachmittags, was ihm an diesem Tag besonders Spaß bereitet hat. Dann erfahren Sie vielleicht auch, wenn es sich geärgert hat. Ziehen Sie aber keine voreiligen Schlüsse und fragen Sie nach, wenn Ihnen eine Geschichte bemerkenswert oder fragwürdig erscheint. Schule ist nun mal ein Ort, an dem Ihr Kind gefordert, an dem Leistung von ihm erwartet wird. Bleiben Sie stets informiert, was Ihr Kind in der Schule lernt. Begleiten Sie es wohlwollend und helfen Sie ihm, wenn Schwierigkeiten auftauchen. Verurteilen Sie nie unberechtigterweise Ihr Kind, ohne Rücksprache mit der Lehrkraft oder Mitschülern gesucht zu haben. Jedes Kind bringt andere Voraussetzungen zum Lernen mit. Manchen fällt es leicht, andere müssen sich regelrecht „plagen“. Überfordern Sie Ihr Kind nicht! Loben Sie es für seine Anstrengungen, auch wenn seine Leistungen nicht immer Ihren Erwartungen entsprechen. Kinder brauchen Anerkennung und Liebe. Kinder brauchen Erholung und Entspannung. Darum ist das Spiel nach der Schule mindestens ebenso wichtig wie die Schularbeiten. Es sollte jedoch ein Spiel mit viel Bewegung im Freien sein. Ihr Kind soll sich austoben können, was sicher vor dem Fernsehapparat und dem Computer nicht möglich ist. Da Schule eine große Rolle im Leben von Kindern spielt, ist es besonders wichtig, dass Eltern sich für diesen Lernort interessieren. Nehmen Sie die Gelegenheiten und Rechte wahr, die Sie als Eltern haben. Gehen Sie zu den Elternabenden und anderen Schulveranstaltungen, regen Sie selbst welche an. Engagieren Sie sich in der Elternarbeit. Lassen Sie sich zu Eltervertretern wählen und stärken Sie Ihre Einflussmöglichkeiten.


Und ganz zum Schluss:
Auch Lehrerinnen und Lehrer sind Menschen, die Gefühle und gute und schlechte Tage haben. Lernen Sie die Lehrkraft Ihrer Kinder kennen, bevor es Schulprobleme gibt und suchen Sie das Gespräch!
Aus: Aktion Humane Schule: Baustein-Info-Blätter 
 

 

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